25. Januar 2004
Columbiafritz - Berlin
Support: IRIS
Etwas linkisch stand Sänger Reagan Jones
von der amerikanischen Electropop-Band Iris zunächst
auf der Bühne. Die Aufregung war ihm anzusehen
und nicht verwunderlich, denn Iris spielten zum
ersten Mal in Europa. Und hier werden sie wahrscheinlich
viele Fans zurücklassen, denn ihre Musik
klang frisch, war sehr tanzbar und bot eine lohnende
Alternative zu Bands wie Mesh oder Camouflage.

Melodiös reihten sich eine halbe Stunde
lang ältere Songs wie"Loose In Wanting"
an neuere wie "Sorrow Expert" aus dem
aktuellen Album "Awakening" aneinander,
bevor Iris unter tosendem Beifall die Bühne
verließen.
Danach begannen De/Vision nach einem fürchterlich
langen Intro ihr Heimspiel in Berlin. Viel Ansagen
benötigte Sänger Steffen nicht, um die
Fans zum Toben zu bringen. Unterstützt wurden
er und Bandkollege Thomas am Synthesizer durch
einen zusätzlichen Bassisten sowie einen
Drummer. Die tiefe durchdringende Stimme von Steffen
vibrierte im ausverkauften Columbiafritz und De/Vision
spielten unter frenetischem Beifall viele Hits,
aber nur zwei neue Stücke. Dabei variierten
sie ihre Songs im Vergleich zu den CD-Versionen
derart, dass es ein geradezu einzigartiges Best-Of-Konzert
wurde. "New Drug", "Try To Forget",
"Moments We Shared" und "Your Hands
On My Skin" - zur Freude der Fans bis kurz
nach halb zwölf. Erst nach zwei Zugabenblöcken
war Schluss. Ein schöner Sonntagabend.
(sf)
Fotograf (De/Vision Promo-Foto): Harald Hoffmann
Fotografin (De/Vision Live-Fotos): Katja Pfennig
Fotoquelle (Iris Promo-Foto): Infacted Recordings
Net_1: www.devision.de
Net_2: www.irismusic.com
|